13 tolle Wanderungen mit Einkehrmöglichkeiten

Verbinden Sie Aktivität und Genuss bei einer Wanderung durchs herrliche Fränkische Seenland!

Wer das Wandern mit dem Genuss von leckeren fränkischen Schmankerln verbinden möchte, ist im Fränkischen Seenland goldrichtig. Neben herrlichen Wanderwegen durch die reizvollen Seenlandschaften bietet die Gegend viele sehr gute Einkehrmöglichkeiten. An hochsommerlichen Tagen empfiehlt sich entweder eine Strecke durch bewaldete Gebiete oder aber eine Wanderung zu den Seen, um sich im kühlen Nass die verdiente Abkühlung zu holen. Rund um die künstlich angelegten Gewässer finden Sie eine Menge gastronomischer Einrichtungen, die die Gaumen ihrer Kundschaft mit Cocktails, leckerem fränkischen Bier oder Radler, Kaffee, selbstgebackenem Kuchen oder deftigen Brotzeiten verwöhnen. Kommen Sie ins Seenland und verbinden Sie Sport in freier Natur mit dem Genuss der herzhaft leckeren fränkischen Küche!

Von Spalt ins „Schnittlinger Loch“

Ziel dieser tollen Wanderung, die sich aufgrund der kurzen Strecke auch sehr gut für Kinder eignet (rund 8 km), ist die durch Auswaschungen entstandene Schlucht beim Spalter Ortsteil Schnittling. Startpunkt ist in der Hopfenstadt Spalt am historischen Kornhaus, Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Zunächst führt der Weg über den Gabrieliplatz und die Herrengasse in Richtung Oberes Tor, anschließend weiter zur Hans-Gruber-Straße. Hier wären wir auch schon an unserer ersten schönen Einkehrmöglichkeit angelangt: Dem Hans-Gruber-Keller. Der Biergarten liegt etwas abseits von Spalt und wird durch die vielen hohen Bäume von der Sonne geschützt. Hier gibt´s neben jeder Menge Spalter Bier auch deftige Brotzeiten und viele andere leckere fränkische Schmankerl. Weiter führt die Reise zum Höhenweg (Naturlehrpfad) und sodann weiter in Richtung Westen zum „Schnittlinger Loch”. Von hier führt der Pfad über steiles Waldgelände in südliche Richtung zur Keilberger Kapelle und anschließend in westliche Richtung durch Feld und Wald, Hopfengärten und Obstbaumanlagen nach Hagsbronn. In Hagsbronn wartet dann die nächste Gaststätte darauf, ausgiebig getestet zu werden: Das Gasthaus „Zur frischen Quelle“. Der Rückweg geht steil bergab in Richtung Spalt, vorbei am „Schloß der Gräfin” und endet am Ausgangspunkt Kornhausplatz.

PS: Die Strecke beinhaltet einen naturkundlichen Lehrpfad. Informationsmaterial hierzu ist bei der Touristinformation der Stadt Spalt erhältlich.

Von Spalt durch die Massendorfer Schlucht

Wir bleiben im Spalter Hopfenland mit seinen Schluchten und machen uns auf den Weg in die Massendorfer Schlucht. Startpunkt ist ebenfalls der Kornhausplatz in Spalt. Der Pfad führt in nördliche Richtung auf dem Weg in Richtung Fränkische Rezat über den Fußgängersteg zu der Güsseldorfer Straße. Am Ortsrand ist auf der linken Straßenseite ist ein Hinweisschild „Massendorfer Schlucht“ angebracht. Über die „Alte Bürg“ – eine frühgeschichtliche Befestigungsanlage – erreichen Sie die malerische Massendorfer Schlucht. Entstehen konnte dieses Naturereignis durch den kleinen Bach, der ursprünglich über den Sandstein geflossen ist. Mit den Jahren hat sich selbiger immer tiefer in den Sandstein eingegraben. Durch die daraus resultierende Unterspülung wurden die kleinen Höhlen geschaffen. Folgen Sie dem Weg durch die steile felsige Schlucht weiter über die Stufen zum erhöhten Wanderweg nach Massendorf. Vor dem Ort muss zunächst eine Straße überquert werden, anschließend geht der Feldweg weiter in westliche Richtung. Nach Erreichen des Waldes folgen Sie der Beschilderung in südliche Richtung über die Flur „Am Allersbach“, Lange Gasse bis zur Güsseldorfer Straße, über den Fußgängersteg, stadteinwärts. Die Wanderung eignet sich ebenfalls für einen Ausflug mit Ihren Kindern. Die Streckenlänge beträgt sechs Kilometer. Aufgrund der kurzen Tour empfiehlt es sich, erst nach der Wanderung in Spalt einzukehren. Die Straße zurück zum Parkplatz führt beispielsweise unmittelbar am Gasthaus „Rotes Roß“  vorbei. Wie wäre es  mit einem guten fränkischen Schäufele? Gestärkt geht es nun über die Stiftsgasse zurück zum Kornhausplatz, wo Ihr Auto bereits auf sie wartet.

Der Limeswanderweg von Gunzenhausen nach Bad Gögging

Schutzwall aus Holz im Burgstall-Wald Gunzenhausen

Wer Geschichte hautnah erleben und zeitgleich etwas für seine Gesundheit tun möchte, darf sich auf den weiten Weg von der Altmühlstadt Gunzenhausen nach Bad Gögging bei Neustadt machen.  Die rund 115 km lange Strecke verläuft entlang des römischen Grenzwalls – dem Limes. Dieses Bodendenkmal, das im Jahr 2005  von der UNESCO zum Welterbe ernannt wurde, lässt Wanderer viele Spuren aus vergangenen Tagen entdecken: freigelegte Thermen, rekonstruierte Wachttürme und Limeskastelle. In Verbindung mit der einmaligen Naturlandschaft des Altmühltals (offene Talhänge mit Wacholderheiden, Buchenwälder und markante Anhöhen)  verzaubert die Strecke beinahe Jedermann. Auf der Tour nach Bad Gögging müssen zum Teil steilere Streckenabschnitte bewältigt werden, was mit gutem Schuhwerk jedoch kein Problem darstellen dürfte. Der Pfad ist sehr gut ausgeschildert; ein Abkommen von der Strecke ist äußerst unwahrscheinlich. Aufgrund der Weglänge sind selbstverständlich viele Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten in den Dörfern zu finden. Eifrige Wanderer können also ausgeschlafen und gestärkt vom reichhaltigen Frühstück am nächsten Tag weiterziehen, um die Geschichte in herrlicher Landschaft zu Fuß zu entdecken.

Von Nürnberg ins Altmühltal

Sie kommen aus der Nähe von Nürnberg und fahren ab und an ins Fränkische Seenland, um ihr Wochenende entspannt ausklingen zu lassen? Oder wollen Sie die Franken-Metropole Nürnberg mit den wunderschönen mittelalterlichen Gässchen, Kirchen und der bekannten Kaiserburg erkunden und den Städtetrip anschließend am See ausklingen lassen? Wie wäre es, die 79 km lange Strecke zu Fuß abzumarschieren und dabei die tolle Natur rund um Nürnberg zu entdecken? Die Tour führt durch den Lorenzer Reichswald bis zum Rothsee. Hier werden neben sehr guter Gastronomie auch jede Menge toller Freizeitaktivitäten geboten. Erholt und abgekühlt geht es anschließend durch den Vorjuraraum und von dort bei herrlicher Aussicht auf die Jurahochebene. Das idyllische Altmühltal bei Kinding schließt die Wanderung ab. Natürlich sind auf der Strecke sehr viele Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten geboten. Sie passieren unter anderem die Orte Wendelstein, Schwanstetten, Allersberg, Hilpoltstein, Thalmässing und Greding. Greding ist im Übrigen für die tolle Innenstadt bekannt und sollte in jedem Fall besucht werden. Die Tour von Nürnberg bis Kinding dauert ca. vier Tage und ist mit gutem Schuhwerk leicht zu bewältigen. Kartenmaterial ist bei den hiesigen Touristinformationen zu erfragen.

Der Quellenweg

Steinerne Rinne bei Wolfsbronn

Wie der Name bereits vorahnen lässt, können Sie auf dieser tolle Strecke viele Quellen – unter anderem das Naturspektakel „Steinerne Rinne“ bei Wolfsbronn – bestaunen. Ausgangspunkt ist der Gelbe Berg in der Nähe von Heidenheim am Hahnenkamm. Ausreichend Parkplätze sind hier vorhanden, Sie können Ihren Wagen also ruhigen Gewissens stehen lassen.

Der Aufstieg auf den Gelben Berg lohnt sich allemal – die Vegetation ist hier komplett anders und zeichnet sich allem voran durch den Magerrasen aus, der einem an Urlaube im Süden erinnern lässt. Oben angekommen wird man mit einer grandiosen Aussicht belohnt, in den Sommermonaten sieht man hier oft Schafe grasen. Wieder unten angekommen führt der Pfad Richtung Kurzenaltheim zur dortigen Steinernen Rinne, von dort aus geht es weiter zur einer der bekanntesten Quellen: Der Steinernen Rinne bei Wolfsbronn. Die Strecke selbst ist ca. 22 km lang und teilweise sehr steil – nehmen Sie sich also bitte nicht zu viel auf einmal vor. Sowohl in Kurzenaltheim als auch in Wolfsbronn können Sie in einem der guten Gasthäuser einkehren und sich mit einer fränkischen Köstlichkeit belohnen. Nach Wolfsbronn folgt die Strecke für kurze Zeit einem Umwelterlebnispfad, bevor es zur Steinernen Rinne bei Hechlingen weitergeht. Nach Besichtigung der Rinne führt die Reise weiter bergauf zum Kreuthof, anschließend auf die befestigte Straße runter zur Hauptstraße. Vorsicht, hier herrscht reger Verkehr! Idyllisch schlängelt sich der Pfad anschließend zwischen Fischweihern und Wiesen hoch zum Wald. Im Wald angekommen wird die Strecke für kurze Zeit sehr schlecht. Mit festem Schuhwerk ist aber auch dieser Streckenabschnitt problemlos zu bewältigen. Nach dem Waldstück erreichen Sie die Raststätte „Sieben Quellen“, die ihren Namen aufgrund der vielen Zuflüsse trägt. Die Schutzhütte ist ein guter Platz, um Pause zu machen und sich ausgiebig zu stärken, bevor es durch den Wald auf schattigen Forstwegen zum Rechenberg geht. Vom Weg aus können Sie übrigens Spielberg mit seinem schönen Schloss begutachten. Kurz darauf finden Sie die „Käserinne“, eine weitere Quelle im Wald, die Trinkwasserqualität aufweist. Füllen Sie also ruhig Ihre Flaschen mit dem kühlen Nass – bereits die Markgrafen von Ansbach holten hier ihr Trinkwasser ab. Die Strecke zurück Richtung Heidenheim ist ausgeschildert und führt Sie zurück zum Gelben Berg, der Ausgangspunkt war. Diese Wanderung können Sie im Übrigen von vielen verschiedenen Orten aus beginnen – ebenso lässt es sich natürlich hervorragend in den Dörfern und Kleinstädten rasten oder einkehren.

Die Tour eignet sich für alle, die das Laufen über längere Strecken gewöhnt sind. Teilweise sind steile Abschnitte mit rutschigem Untergrund dabei. Bitte planen Sie also ausreichend zu Trinken und vor allem festes Schuhwerk ein.

Wanderung rund um Heuberg

Die Wanderung rund um Heuberg hat eine Länge von rund 14 km und ist aufgrund der verhältnismäßig flachen Wege nicht sonderlich anspruchsvoll. Gute Einkehrmöglichkeiten bieten sich in Heuberg, Kronmühle, Rothsee und Haimpfarrich.

Abendstimmung am Rothsee

Unser Strecke beginnt in Hilpoltstein am E-Center. Auf der rechten Seite der Staatsstraße verläuft ein Radweg, dem wir über die Brücke beim Main-Donau-Kanal folgen. Nach der Brücke führt ein Wanderweg hinab zum Kanal. Bitte diesem folgen und bis zum Ortsrand von Heuberg laufen. Dort finden Sie die erste Einkehrmöglickeit: Der Gasthof „Burgblick“ hat leckere fränkische Speisen und erfrischende Getränke auf der Speisekarte. Gestärkt geht es nun weiter auf ein kleines Höhenplateau in ein Waldstück, vorbei an einem Windrad und idyllischen kleinen Weihern. Die Ausschilderung führt sie nun Richtung Kronmühle, wo Sie die nächste Gaststätte mit fränkischen Schmankerln verwöhnen möchte. Von der Kronmühle führt die Strecke zum Rothsee. Wem der Sinn nach Kaffee und Kuchen steht, kann in den Strandhäusern Birkach und Grashof einkehren und den Blick über den schönen großen Rothsee schweifen lassen.  Ausgeruht folgen Sie nun dem Weg über den Damm, anschließend schlängelt sich der Pfad nach rechts durch ein Waldstück bis zum Rhein-Main-Donau-Kanal. Nun können Sie in aller Ruhe die riesige Schleuse Eckersmühlen bestaunen. Die Strecke führt weiter Richtung Heimpfarrich, wo Sie in der Gaststätte „Andreas Reitenspieß“ Pause machen können. Sollten Sie gleich zurück Richtung Parkplatz wandern wollen, biegen sie hier einfach links ab und laufen bis zum Weiherhaus, von dort führt Sie die Ausschilderung dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Druidenweg bei Georgensgmünd

Unsere ca. 16 km lange Wanderung startet in Georgensgmünd im Landkreis Roth am Wasserrad. Dort können Sie Ihren Wagen abstellen und sich zu Fuß auf den schönen Rundweg begeben. Der Weg selbst ist überwiegend flach und eignet sich auch als Familienausflug mit etwas größeren Kindern.

Sie überqueren nach dem Wasserad die Brücke und biegen am Ende des Marktplatzes in die Rittersbacher Straße ein. Zu Ihrer Linken liegt nun die „Judenbastei“ – kurz darauf folgt der älteste jüdische Friedhof in Bayern. Der Ausschilderung folgen Sie vom Friedhof weiter bis sie nach Georgensgmünd auf einem Waldweg gelangen. An der ersten Wegkreuzung ist ein kurzer Ausflug auf die ca. 200 Meter entfernte Anhöhe „Bühl“ empfehlenswert, einem Süßwasser-Kalkkegel mit einem herrlichen Ausblick auf die Fränkische Alb. Hier fand man im 19. Jahrhundert fossile Knochen, die dann wiederum in internationale Museen gebracht wurden. Nach ausführlicher Erkundung gehen Sie auf Ihren Weg zurück und folgen der Markierung weiter (die Straße zwischen Untersteinbach und Mäbenberg überqueren Sie bitte) bis zur Steinbildsäule. Kurz darauf folgt ein eingezäuntes Waldstück, in dem sich der sagenumwobene Druidenstein – ein Burgsandsteinfelsen – befindet. Über selbigen werden sich so einige gespenstische Geschichten erzählt: Von Richtern, die auf dem „Grafensitz“ Recht sprachen, von Blutrinnen und Tier- und Menschenopfern. Nach Erkundung des großen Felsens folgen Sie der Ausschilderung weiter Richtung Adlersweiher, einem stillen kleinen Waldsee am Fuße des Leitenbergs. Die Ortschaft, die nun folgt, ist Mäbenberg. Hier haben Sie die Gelegenheit, eine ganz besondere Einkehrmöglichkeit zu nutzen: Das Mäbenberger Kuhstallcafé ist in jedem Fall einen Besuch wert. Hier gtibt´s Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen in besonderer Atmosphäre: Das Café wurde oberhalb des Kuhstalls gebaut und mit großen bodentiefen Fenstern versehen. So lassen sich die Kühe im Stall beobachten – jedoch ganz ohne den störenden Geruch. Gerade für Kinder wird so der bisweilen langweilige Café-Besuch zum Vergnügen. Gestärkt geht es nun weiter bis in den Wiesengrund. Von hier bietet sich ein schöner Ausblick auf das kleine Gotteshaus in Mäbenberg. Der kleine Ort Rittersbach liegt nun vor Ihnen. Rittersbach mit seiner neugotischen Marienkirche wurde bereits im 15. Jahrhundert von zahlreichen Wallfahrern besucht, die dort neben der Muttergottes zum Pestheiligen Sebastian beteten und dem kleinen Ort einen gewissen Aufschwung brachten. Ein kleines drachenähnliches Tier an der Nordseite des Turmes erinnert an die Sage, nach der ein Lindwurm das Bauholz nachts mitten im Ort ablegte damit die neue Kirche dort gebaut werden sollte. Folgen Sie nun der Hauptstraße weiter bis zum Bierweg, der kurz vor dem Ortsende nach rechts einmündet. Nach dem Verlassen des Dorfes biegt ein Flurweg nach links bis zur Straße Mäbenberg – Georgensgmünd. Nehmen Sie den geteerten Wirtschaftsweg und folgen Sie selbigem, bis die Markierung Sie wieder zurück auf den Teil der Strecke bringt, die Sie vom Beginn der Wanderung kennen und die zurück nach Georgensgmünd führt.

Hopfenwanderung Spalt

Blick über Spalt

Unsere ca. neun Kilometer lange Wanderung führt uns durch die schönen Hopfendörfer rund um Spalt. Hier können Sie alte Fachwerk- und Hopfenhäuser bestaunen, die Dank bester Pflege so aussehen, als habe der Zahn der Zeit nie an ihnen genagt.

Startpunkt der Wanderung ist Massendorf – ein kleines Dorf oberhalb von Spalt. Dort haben Sie vor dem Ortseingang von Spalt kommend rechter Hand einen Parkplatz, auf dem Sie Ihren Wagen stehen lassen können. Von hier aus führt unser Wanderweg in den Wald über die Flurstraße „Alte Bürg“ Richtung Hopfenstadt. Wenn Ihnen der Sinn nach Einkehren und Durst stillen steht, können Sie auf direktem Weg nach Spalt laufen. Hier warten jede Menge guter Gaststätten darauf, ausgiebig von Ihnen getestet zu werden. Probieren Sie bei der Gelegenheit das gute Spalter Bier – es ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Sollte Sie Ihren Weg ohne Einkehr fortsetzen wollen, laufen Sie bitte nur in Richtung der Hopfenstadt und überqueren die „Güsseldorfer Straße“. Der Pfad führt Sie nun durch einen lichten Kiefernwald in südliche Richtung bis zur Ortsverbindungsstraße Wasserzell – Mosbach, die Sie ebenfalls überqueren. Unmittelbar nach der Straße biegt der Weg nach rechts ab. Folgen Sie diesen durch den Wald in Richtung Mosbach. Direkt in Mosbach finden Sie den nächsten Gasthof, in dem Sie sich stärken können. Der „Landgasthof Stache“ hat viele fränkische Schmankerl im Repertoire. Nach Ihrer Einkehr folgen Sie dem Weg direkt ins Gelände. Am Horizont taucht nun die Ortschaft Güsseldorf auf. Etwa in der Ortsmitte zweigen wir nach rechts ab und steigen Richtung Engelhof hinunter. An der Einöde Engelhof vorbei geht es durch Waldgebiet zum Ausgangspunkt Massendorf zurück. Die Wanderung bietet einige tolle Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die „Massendorfer Schlucht„, ein in Burgsandstein eingetieftes Tal. Im Einödhof Engelhof wurde die Marienkapelle im Jahr 1878 errichtet und zieht seither Besucher der idyllischen Einöde in ihren Bann.

Burgenweg

Ausgangspunkt der kurzen Wanderung (4 km) ist der Landgasthof Blumenthal zwischen Spalt und dem Ortsteil Wernfels. Vom Blumenthal aus führt die Strecke nach Wernfels den Berg hinauf zur wunderschönen alten Ritterburg. Selbige thront hoch über dem Ort und erlaubt einen umwerfenden Blick über das schöne Spalter Land. Von der Burg Wernfels aus kann man bei gutem Wetter auch die Burg Abenberg sehen. Bei richtig klarer Sicht kann man oftmals noch wesentlich weiter blicken. Die Burganlage ist seit geraumer Zeit Anlaufstelle für viele Jugendliche und Kinder: Sie dient der CVJM als Jugendherberge. Wer sich satt gesehen hat, darf dem Weg weiter Richtung Theilenberg folgen. Der kleine Ort liegt oberhalb von Wernfels – somit lässt sich noch mehr aus der Höhe entdecken. In Theilenberg wurden Überreste einer uralten Burganlage ausgegraben. Der Pfad führt nun weiter in südliche Richtung den Berg hinab ins Tal zurück zum Landgasthof Blumenthal, in dem kreative und fränkische Spezialitäten auf hungrige Wanderer warten.

Die Route eignet sich sehr gut für Familien oder Menschen, die nicht übermäßig lange laufen möchten/können. Es gilt jedoch zu beachten, dass die Strecke teils steil bergauf und später wieder bergab führt. Wer also Probleme mit den Knien hat, sollte vorsorglich eine andere Route wählen.

Wanderung zu den Felsenschluchten

Folgende Wanderung eignet sich vor allem für Kinder. Mit ihren vier Kilometern Strecke und vielen tollen Naturschauplätzen wird den Kindern weder langweilig noch wird der Nachwuchs gleich überfordert.

Ausgangspunkt ist die schöne Kirche St. Michael in Fünfbronn. Von hier aus lässt sich bei klarem Wetter sehr weit blicken. Die Route führt durch die wunderschöne idyllische Landschaft: Hopfen- und Kirschgärten, riesige Wiesen und weite Wälder säumen die Strecke. Die Ausschilderung führt Sie nach Keilberg, einem kleinen Dorf inmitten zweier großer Hügel. Die Ortschaft liegt derart versteckt, dass sie im Zweiten Weltkrieg nicht gefunden werden konnte. Vorbei an der Keilberger Kapelle führt der Pfad hinab ins wildromantische „Schnittlinger Loch“. Die prächtige Schlucht wird durchquert, anschließend führen insgesamt 116 Holzstufen hinauf zur Kreisstraße Schnittling – Fünfbronn. Nach dem Überqueren selbiger erreichen Sie einen Spielplatz. Eine gute Gelegenheit, die Kinder toben zu lassen und sich selbst eine Pause unter der ca. 370 Jahre alten Schnittlinger Eiche zu gönnen. Der riesige Baumkrone wird von einem unfassbar dicken Stamm getragen. Wer eine Kamera mit sich führt, sollte nun unbedingt ein Beweisfoto schießen: Das Ausmaß des Stammes sieht man hierzulande kaum. Nach einer kurzen Ruhepause führt die Strecke weiter durch den Wald zurück zu unserem Ausgangspunkt Fünfbronn.

Limes-Römerbad Rundwanderweg

Die ca. 13 km lange Wanderung lässt Sie die römische Gesichte zu Fuß entdecken. Ausgangspunkt ist in Theilenhofen am Römerbad. Dort sind einige Parkplätze ausgewiesen, auf denen Sie Ihren Wagen beruhigt stehen lassen können.

Der Rundweg kann im Übrigen jederzeit über Pfofeld abgekürzt werden. Einkehren können Sie in vielen Ortschaften wie Theilenhofen, Thannhausen, Langlau und Pfofeld. Die Mauern des Römerbads wurden in den 60er Jahren ausgegraben und konserviert. Die gesamte Route wurden mit Informationstafeln versehen, die Ihnen anschaulich erklären, was hier im Zeitalter der Römer vor sich ging. Die Strecke führt Sie weiter zum ca. 500 m entfernten Römerkastell „Iciniacum“. Selbiges beherbergte einst ca. 500 Soldaten. Die Strecke bietet auch eine Aussichtsplattform, von welcher Sie einen herrlichen Ausblick auf den Hesselberg und ins Altmühltal genießen können. Die Route führt an Wiesen entlang in Richtung der Ortschaft Rittern. Ein römischer Wachturm, dessen Grundmauern ebenfalls in den 60er Jahren rekonstruiert wurden, ist von der ursprünglichen Strecke nicht weit entfernt und sollte unbedingt besichtigt werden. Von dort aus genießen Sie einen tollen Panorama-Blick ins Brombachtal. Unsere Strecke führt nun weiter in Richtung Langlau/Rehenbühl.  Sie passieren die Keltengräber im angrenzenden „Fichtet“. Wer möchte, kann die Wanderung entweder erst von Langlau aus beginnen oder aber beispielsweise ins Strandhotel Seehof einkehren. Hier gibt es neben herrlichen Torten und Kuchen auch eine große Auswahl warmer Gerichte. Gestärkt folgen Sie nun dem Limes weiter nach Gundelshalm. Sieben „Limesstelen“ entlang der Strecke erinnern an die Standorte der Limeswachtürme. Bedauerlicherweise ist keiner davon mehr sichtbar. Unsere Strecke führt nun weiter südlich zu großen Weihern und durch ein Waldstück. Dort können Sie die Erdwälle der Turmhügelburg aus dem 12. Jahrhundert bestaunen. Sie überqueren nun einen Straße und haben die Gelegenheit, einen kleinen Abstecher zur Kapellenruine zu machen. Das Bauwerk entstammt dem Mittelalter und bildet im Sommer eine herrliche Kulisse für Theateraufführungen. Nach einem kurzen Anstieg erreichen Sie wieder Ihren Ausgangspunkt am Römerbad.

Wanderung rund um Weißenburg

Die ca. 16 km lange Rundwanderung um Weißenberg zeigt Ihnen einige der Kulturschätze Weißenburgs wie zum Beispiel den Römerbrunnen, die „Alte Bürg„, einer Burganlage aus dem frühen Mittelalter und die sehr bekannte Wülzburg, ein ehemaliges Benediktinerkloster, das zu einer Festung umgebaut wurde. Aufgrund der vielen Steigungen sollte man bei der Wanderung ein gewisses Fitness-Level mitbringen.

Der Startpunkt der Route ist der Seeweiherparkplatz in Weißenburg. Folgen Sie nun dem Römerbrunnenweg in östliche Richtung und überqueren Sie die Bundesstraße 2. Kurze Zeit nach der Straße führt die Tour in den Wald und zwischen Weihern hindurch. Über einen Feldweg erreichen Sie bald den Römerbrunnen. Selbiger existiert der Sage nach, weil ein römischer Legionär an dieser Stelle ein germanisches Mädchen tötete. Die Quelle fasst man anschließend in Stein. Nach dem Brunnen folgen drei weitere Kreuzungen, bei denen Sie sich bitte links halten. An der letzten Weggabelung vor der Straße biegen Sie rechts ab und überqueren anschließend die Eichstätter Landstraße.

Die Route führt Sie nun in östliche Richtung, wo Sie das Denkmal für Römische Befestigung und die dahinter liegenden Überreste der Wallanlagen „Alte Bürg“ – eine Burganlage aus dem frühen Mittelalter finden. Selbige hielt man fälschlicherweise für eine römische Anlage – so wurde das Denkmal auch an falscher Stelle platziert. Sie spazieren nun Richtung Wülzburg. Die eindrucksvolle Burg wurde im 11. Jahrhundert auf der höchsten Bergkuppe (insgesamt 650 m) als Benediktinerkloster errichtet. Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster sodann in eine Festung umgebaut.

Neben einer Schule ist die Wülzburg heute eine beliebte Kulisse für Veranstaltungen und Theateraufführungen. Wenn Sie die Anlage ausreichend bestaunen haben, gehen Sie bitte auf den Weg zurück und folgen selbigem am Waldrand entlang abwärts und Richtung Niederhofener Straße. Hier halten Sie sich rechts und passieren das „Gänswirtshaus“, einem kleinen Ortsteil Weißenburgs. Orientieren Sie sich bitte anschließend am Waldrand, bis ein Weg auftaucht, der Sie nach links führt. Sie erreichen Die Straße „Am Rohrberg“ und folgen dem Pfad bis zum Bismarckturm auf dem ca. 600 m hohen Rohrberg.

Der Bismarckturm wurde im Jahr 1911 errichtet und ist nur ein Bestandteil von knapp 50 Bismarcktürmen, die zwischen 1900 und 1911 im damaligen Reichsgebiet aufgestellt wurden. Vom Rohrberg aus können Sie einen fantastischen Panorama-Blick über die Frankenalb genießen. Nach Besichtigung des Turms führt Sie nun der Weg durch ein Waldstück und anschließend durch Felder, bis Sie nach geraumer Zeit die Bundesstraße 2 erreichen. Die Strecke leitet Sie nun wieder über die Niederhofener Straße zurück nach Weißenburg, wo Ihr Wagen am Seeweiherparkplatz auf Sie wartet.

Wanderung von Gunzenhausen zum Altmühlsee

Startpunkt der ca. 10 km langen Wanderung ist die schöne Altmühlstadt Gunzenhausen. Da das Gebiet rund um die Kleinstadt sehr flach ist, eignet sich die Tour auch für Kinder. Bei schönem Wetter kann gebadet werden – der See bietet viele tolle Liegeplätze und Sandstrände.

Die Vogelinsel aus de Luft

Die Route führ Sie von Gunzenhausen zunächst zum Altmühlsee. Selbiger ist wirklich überall ausgeschildert – verlaufen ist schlichtweg unmöglich. Sehen Sie sich in Gunzenhausen ruhig etwas um; die Kleinstadt hat eine

Marktplatz Gunzenhausen
schöne Innenstadt mit netten Cafés und tollen Einkehrmöglichkeiten. Am Stausee angekommen wandern Sie am Ufer entlang und erreichen bald das riesige Naturschutzgebiet Vogelinsel. Neben der Vogelbeobachtung von einigen Aussichtsplattformen können Sie hier auf den vielen Bänken auch einfach die Seele baumeln lassen. Bitte bleiben Sie jedoch unbedingt auf den Wegen – die Tiere sollen schließlich nicht gestört werden. Die Vogelinsel beherbergt eine große Zahl seltenere bis vom Aussterben bedrohter Vogelarten, die hier nisten und in Ruhe Ihren Nachwuchs aufziehen können. Selbstverständlich wurde das Naturschutzgebiet strikt vom Badebereich getrennt. Wer nun Hunger bekommen hat, kann der Beschilderung in den Ort Muhr am See folgen. Hier gibt es neben einigen Gasthäusern eine historische Kirche und ein ehemaliges Wasserschloss zu entdecken. Von Muhr am See führt Sie die Strecke sodann wieder zurück nach Gunzenhausen.

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