Die 7 romantischsten Weihnachtsmärkte im Fränkischen Seenland und der Region

Spätestens wenn Lebkuchen, Schokoladennikoläuse und Spekulatius in den Supermärkten in den Regalen feilgeboten werden, lässt sich die nahende Weihnachtszeit nicht mehr verleugnen. Was Anfang Oktober bei den einkaufenden Kunden meist noch mit einer hochgezogenen Augenbraue bedacht wird, führt Mitte bis Ende November dann zu beherztem Zugreifen.

Das Fränkische Seenland ist auch in den Wintermonaten allemal einen Besuch wert: Baden kann man zwar nicht, aber ausgedehnte Spaziergänge um die Seen mit anschließendem Besuch auf einem der wunderschönen Weihnachtsmärkte sind mindestens genauso schön. Im Folgenden möchten wir Ihnen eine Auswahl der schönsten Weihnachtsmärkte unserer Region vorstellen. Kommen und genießen Sie die herrliche Vorweihnachtszeit bei uns im Seenland!

Weihnachtsmarkt Spalt

Der Weihnachtsmarkt „mit dem gewissen Etwas mehr“ nennt die Stadt ihren herrlichen vorweihnachtlichen Markt. Nicht zu unrecht – längst ist der Markt in der alten Spalter Innenstadt kein Geheimtipp mehr. Besucher von Nah und Fern fahren am letzten November-Wochenende eigens hierfür in das schöne Spalter Hügelland. Zwei Tage lang werden den Besuchern schönste Handwerkskunst und allerhand selbstgemachte Leckereien angeboten.

Interessierte können nicht nur kaufen, sondern auch zuschauen, wie die einzelnen Utensilien gefertigt werden. Die Altstadt von Spalt erstrahlt größtenteils noch in mittelalterlichem Charme, was den Rundgang durch die kleinen Keller, Scheunen und Häuschen noch viel bezaubernder macht. Auch der Handwerkerturm hat seine Pforten geöffnet: Neugierige, die das Treppensteigen nicht scheuen, können bis ganz nach oben steigen und den Blick über die in glänzendem Licht liegende Kleinstadt genießen. Alle weiteren Infos inkl. Teilnehmer finden Sie hier.

Blick vom Handwerkerturm über Spalt.

Weihnachtsmarkt Muhr am See

Den Anfang in Sachen Weihnachtsmärkte macht jedes Jahr Muhr am (Altmühl-)See. Noch vor dem ersten Adventswochenende findet der Markt am 19./20. November in der kleinen mittelfränkischen Gemeinde im Altmühlsee Informationszentrum statt. Angeboten werden vor Ort handgemachte Waren, Geschenkartikel und Weihnachtskrippen. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich ebenfalls bestens gesorgt. Zudem zeigen Drechsler und Klöpplerinnen ihr Können.

Die Markteröffnung ist am Samstag, 19. November, um 16 Uhr (bis 20 Uhr) durch den Bürgermeister; am Sonntag startet der Markt bereits um 13 Uhr (bis 19 Uhr). Für Kinder findet ein Malwettbewerb satt: Für jedes gemalte Weihnachtsbild gibt es ein Päckchen vom Nikolaus. Die zehn schönsten Bilder werden prämiert (Name, Alter und Adresse bitte hinten auf das Bild schreiben). Weiter steht an beiden Tagen Kerzentauchen und Kinderschminken auf dem Programm.

Weihnachtsmarkt Abenberg

Ebenfalls mit einer herrlichen Burganlage kann die Kleinstadt Abenberg in der Nähe von Schwabach aufwarten. Wo sich sonst berühmte Bands die Klinke in die Hand geben oder geheiratet wird, findet am ersten Adventswochenende der Abenberger Weihnachtsmarkt statt. Der romantischer Charme des Markts hat sich mittlerweile herumgesprochen, sodass in der kleinen bergigen Stadt mächtig was los ist. Die Burg erstrahlt in schönstem Lichterglanz, rundherum bieten die Händler ihre Waren feil, es duftet nach Weihnachtsleckereien und Glühwein und die Geldbörse sitzt bei all den schönen selbstgemachten Sachen etwa lockerer als für gewöhnlich.

Wir richtig hungrig ist, gönnt sich ein Spanferkel am Spieß oder ernährt sich ausschließlich von Süßigkeiten wie Lebkuchen, Schokofrüchten oder Spekulatius. Die Stadt Abenberg hat sich noch ein kleines Highlight für den ohnehin schon tollen Markt einfallen lassen: Höchsteigen besucht das Nürnberger Christkind die Kleinstadt am Rande des Seenlands.

Weihnachtsmarkt Gunzenhausen

Viele Besucher werden auch dieses Jahr wieder in der Altmühlstadt Gunzenhausen im markgräflichen Hofgarten erwartet. Im weihnachtlichen und gemütlichen Ambiente des Hofgartens bieten vom 9. bis 12. Dezember 2016 verschiedene Händler ihre ganz persönlichen Kunstwerke an; ob Mützen/Schals, Dekorationsartikel, tolle selbstgebaute Vogelhäuschen oder andere Basteleien – hier wird sicherlich jeder fündig.

Während der Nikolaus die Kleinen beschenkt, können die Erwachsene beispielsweise eine leckere Feuerzangenbowle kosten. Oftmals schmeckt selbige so hervorragend, das eine zweite oder dritte folgt – das Auto also bitte stehen lassen oder gar nicht erst mitnehmen.

Weihnachtsmarkt Weißenburg

Etwas später im Jahr – nämlich erst in der zweiten Dezember-Woche – eröffnet der romantische Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz und rund um das Gotische Rathaus in der Römerstadt Weißenburg seine Pforten. Ab Samstag, 10. Dezember (17 Uhr) bis zum Sonntag, 18. Dezember, können sich alle Weihnachtsfreunde an den Ständen mit gebrannten Mandeln, Lebkuchen, Zuckergebäck oder Glühwein laben. Neben den Schmankerln ist ein breites Rahmenprogramm geboten: Kunsthandwerker zeigen ihr Können, Theater- und Musikaufführungen sorgen für beste Unterhaltung, regelmäßige Andachten in der Spitalkirche erinnern daran, dass Weihnachten weit mehr ist als Kommerz. Der Markt ist montags bis donnerstags von 16 bis 20 Uhr geöffnet, freitags von 16 bis 21 Uhr und am Wochenende von 14 bis 21 Uhr.

Weihnachtsmarkt Ansbach

Etwas außerhalb des Fränkischen Seenlands finden Sie den Ansbacher Weihnachtmarkt in der romantischen Innenstadt. Trotz seiner Größe wirkt der Markt weder kommerziell noch unüberschaubar. Der Duft nach gebrannten Mandlen, Bratwüsten und Glühwein ist bereits von weitem zu lokalisieren, das vergnügte Kreischen von Kindern, die Ihre Künste auf der Eisbahn erproben, vermittelt schönste Weihnachtsstimmung.

Feilgeboten werden viele Dekorationsartikel, Mützen/Handschuhe und Schals, herrlich verzierte Vogelhäuschen und einige Waren aus dem Fair-Trade-Handel. Los geht´s am ersten Adventswochenende; Zeitdruck den Weihnachtsmarkt zu besuchen, herrscht nicht. Der Markt ist bis Heilig Abend geöffnet. Alle Infos und das Rahmenprogramm lesen Sie hier.

Christkindlesmarkt Nürnberg

Wenn auch nicht mehr im Fränkischen Seenland ansässig, möchten wir den weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt dennoch erwähnen. Nicht umsonst kommen Besucher aus aller Welt jedes Jahr in die mittelfränkische Großstadt: Allerhand selbstgemachte Waren, so zum Beispiel das „Zwetschgermännla„, zieren seit Jahren die Nürnberger Stände, die sich in den einzelnen Reihen eng aneinander kuscheln. Leckereien gibt es, soweit das Auge reicht, Glühwein verschiedenster Art erhalten Sie an etlichen Ständen und nicht zuletzt sei die bekannte Feuerzangenbowle erwähnt, die etwas abseits des Marktes liegt.

Das ganze weihnachtliche Spektrum gibt es vor herrlicher Kulisse: Der Markt wird jedes Jahr direkt am riesigen Hauptmarkt eröffnet; die eindrucksvolle Frauenkirche direkt im Hintergrund. Wer seinen Streifzug durch den Hauptmarkt beendet hat, kann sich ca. 100 Meter weiter auf den Rathausplatz begeben: Hier bieten die Händler sämtlicher Partnerstädte Nürnbergs ihre Waren an. Probieren sie ruhig die ein oder andere hauseigene Spezialität; die Gelegenheit, einen schottischen Whisky direkt vom Schotten zu probieren, bekommt man nicht alle Tage.

Übrigens ist der Christkindlesmarkt in Nürnberg sehr einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Vom Hauptbahnhof sind Sie in fünf bis zehn Minuten hingelaufen oder innerhalb von zwei Minuten mit der U-Bahn zur Lorenzkirche gefahren. alle weiteren Infos erhalten Sie hier.

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Letzte Aktualisierung: 11.11.2016

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