Bevor wir näher auf die einzelnen Burgen und Schlösser im Fränkischen Seenland eingehen, möchten wir hier kurz einen Ausflug in die Begriffsdefinition unternehmen, damit klar wird, was genau eine Burg und was ein Schloss auszeichnet:

Eine Burg zeichnete sich generell dadurch aus, dass sie in erster Linie dem Schutz und der Verteidigung seiner Bewohner diente. Erkennbar an den zumeist extrem dicken Mauern, dem tiefen Graben, der sie umgibt und den Türmen, die es erlauben, weit ins Land hinein nach vermeintlichen Angreifern Ausschau zu halten und sie von dort auch abzuwehren.

Ein Schloss hingegen war zwar ähnlich gesichert wie eine Burg, dient aber in erster Linie Repräsentationszwecken, sodass schon beim Bau mehr auf eine ansprechende Optik geachtet wurde, als auf die Errichtung von Schießscharten und Abwehrwaffen. Schlösser sind für gewöhnlich detaillierter ausgeschmückt, beherbergen Landeskostbarkeiten aller Art und waren Sitz von Grafen, Fürsten und einflussreichen Machtinhabern mit entsprechendem finanziellen Rückhalt.

Den Funden und Überlieferungen nach zu urteilen, hat es in Mittelfranken mehr als 500 Burgen über die Jahrtausende gegeben. Viele Gebäude sind noch erhalten. Einige nur als Fragmente, anderen wurden an dem Platz, an dem sie einst erbaut wurden, ein Denkmal gesetzt. Wieder andere wurden mehrmals neu auf- und umgebaut. Viele gut erhaltene Bauwerke sind heute dank Fördervereinen und Spendern zu besichtigen und legen Zeugnis ab von der Vergangenheit. Einige Objekte befinden sich im Privatbesitz und dienen reinen Wohnzwecken, sodass eine Besichtigung lediglich von außen möglich ist.

Die Zeit der Burgen und Schlösser endete um den Wechsel ins 17.-18. Jh. Durch zahlreiche politische und zivile Katastrophen verarmte der Adel, und die Menschen siedelten mehr und mehr in den Städten. Während der Kriege wurde ein Großteil der Burgen und Schlösser in Mittelfranken zerstört und dem verarmten Adel fehlte das Geld, um die Gebäude zu pflegen. Doch schon gut hundert Jahre später, wurden etliche erhaltene Burgen saniert und teilweise mit Anbauten versehen. In einigen befinden sich heute Hotels und Restaurants oder auch Standesämter, in denen man das Flair des Mittelalters erahnen und erleben kann, ohne auf modernen Luxus verzichten zu müssen.

Burgen und Schlösser am Altmühlsee, Brombachsee und Rothsee

 

Burgen und Schlösser Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Schloss Absberg

Eines der größten Barockschlösser im Landkreis ist das Schloss Absberg am Rande der Ortschaft Absberg. Zu übersehen ist es kaum, da es hoch oben über dem Brombachsee liegt. Vor diesem Bau stand fast an gleicher Stelle die Originalburg, die Mitte des 14. Jh. erbaut wurde. Die Burg wurde 1523, im Kampf gegen das Raubrittertum, das damals seinen Höhepunkt hatte, zerstört. Bekannt für seine Untaten war Thomas von Absberg, der sein Unwesen trieb. Mit ihm gingen während der „Schwäbischen Kriege“ zweiundzwanzig weitere Burgen unter.

Ab 1651 ist der Aufbau des Schlosses belegt. Zunächst als Vogtei des Deutschen Ordens, später der dreiflügelige Neubau durch Baumeister Franz Keller im Jahr 1723. Im Jahre 1969 vernichtete ein schwerer Brand viele der wertvollen Stuckarbeiten und Malereien sowie den einstigen Rittersaal. Im Schloss befindet sich die Pfarrkirche St. Ottilie. Hier finden sich noch zahlreiche Malereien und Stuckaturen wie Engelsdarstellungen und Blumenbänder.

Seit 1910 wird das Schloss als Pflegeheim genutzt. Besichtigt werden kann es deshalb nur von außen.

Ruine Bechthal

Auf einem Bergsporn bei Raitenbuch-Bechthal befinden sich Überreste einer Burgruine aus dem Jahr 1200. Die Burg wurde von dem Stammesgeschlecht Ritter von Bechthal erbaut und Ende des 16 Jh. von schwedischen Truppen wieder zerstört. Von der gesamte Anlage ist fast nur noch der fast dreißig Meter hohe Bergfried erhalten, der einst als Gefängnis genutzt wurde. Die Ruine, mit Resten der Ummauerung und einigen Abschnittsgräben, ist frei zugänglich und jederzeit ein schönes Ziel während einer Wanderung. Weitere Infos lesen Sie hier.

Schloss Cronheim

In der Ortsmitte von Crohnheim, westlich von Gunzenhausen, erhebt sich das Renaissanceschloss Cronheim. Das Schloss stammt aus der Zeit des 16./17. Jh. und war damals direkt mit der Kirche verbunden. Die anfängliche Größe der damaligen Wasserburg war wesentlich bescheidener als sich das Schloss heute präsentiert und glich im 12./13. Jahrhundert eher einem Wohnturm als einer Burg.

Noch heute kann man die Reste eines ehemaligen Wassergrabens sehen, der um die Burg herum verlief. Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert zur Hälfte abgerissen, ab 1990 aber wieder saniert. Im Inneren des Schlosses befindet sich heute ein Rehabilitationszentrum für suchtkranke Menschen. Dem Therapiezentrum Schloss Cronheim ist das Museum „Mikrokosmos Cronheim, ein Dorf – drei Religionen“ angegliedert, das zu folgenden Zeiten besucht werden kann: Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr , Freitag von 9 bis 12 Uhr und Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr. Weitere Infos finden Sie hier.

Schloss Altenmuhr

Als eine der interessantesten und ältesten Schlossbauten des Altmühltals zählt das Schloss Altenmuhr in Muhr am See. Glaubt man einigen Legenden und Sagen, wurde das Schloss bereits im 10. Jahrhundert errichtet. Das ursprüngliche Wasserschloss mit seinem Bergfried wurde als quadratische Zwingeranlage mit vier Ecktürmen errichtet. Im 19. Jahrhundert wurden die Zwingermauern sowie der Wassergraben beseitigt, sodass nur noch der Hauptbau aus dem 17. Jahrhundert bestehen blieb.

Auf Anfrage kann das Schloss, das heute im Privatbesitz ist, besichtigt werden. Die Besichtigung ist nach Vereinbarung mit Baron von Le Suire möglich. Infos bei der Gemeinde Muhr am See oder hier.

Burgruine Pappenheim

Über Pappenheim wurde bereits 802 in Urkunden als Besitztum des Klosters St. Gallen berichtet. Die Errichtung der Burg vermutet man um das Jahr 1175. Danach wurde sie von den Pappenheimer Marschallen im 13 Jahrhundert erweitert und in der Zeit des Wechsels vom 15. zum 16. Jahrhundert mit Zwingern und Türmen zur Festung ausgebaut. Nach schwerer Beschädigung während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Burgreste nicht mehr bewohnt und verfielen zur Ruine.

Burg Pappenheim

Anfang des 19. Jh. gehörte Pappenheim zum Königreich Bayern. Die zuständigen Marschälle erbauten nördlich der Altmühl ein neues Schloss im Renaissancestil bei Pappenheim. Im Inneren befinden sich heute ein Natur- und Jagdmuseum und eine Ausstellung, die besichtigt werden kann. Im Burghof können Besucher sich am Imbiss oder in der Burgschänke niederlassen. Schloss und Ruine befinden sich in Privatbesitz und können lediglich von außen erforscht werden. Auf dem Weg durch und um die Burg begegnet man dem elf Meter hohen Bergfried aus dem 13. Jahrhundert, Überresten des Wohngebäudes sowie dem Torbau unter der Kapelle. Wer mag, schaut sich auch die im Keller untergebrachte Folterkammer an.

Wesentlich angenehmer ist ein anderes Ritual. Auf der Burg gibt es ein Standesamt, in dem man sich nach mittelalterlicher Manier das „Ja-Wort“ geben kann. Auch ein Gang durch den duftenden Kräutergarten  oder der Besuch der Ausstellung im Naturkundehaus sind einen Besuch wert. Ein Museumsshop bietet kleine Mitbringsel zur Erinnerung oder für die Daheimgebliebenen. Alle weiteren Infos wie Öffnungszeiten, Bilder, Preise etc. finden Sie hier.

Schloss Sandsee

Das Schloss Sandsee liegt bei Pleinfeld auf dem Weinberg in 455 m Höhe. Daher auch der Beiname „Höhenburg“ Sie stammt wohl aus dem 12./13. Jahrhundert und ist noch recht gut erhalten. Lediglich die Wohngebäude wurden um das Jahr 1830 abgerissen. Auffällig ist der runde Bergfried der Burg Sandsee, der aus Buckelquadern erbaut wurde.

Umgeben von einer Ringmauer befindet sich im Innenhof der Burg ein mittelalterlicher Brunnen. Schloss Sandsee wurde Anfang des 19. Jahrhunderts saniert und befindet sich seit 1817 im Privatbesitz der Fürstenfamilie von Wrede, ist aber von außen zu besichtigen. Im Burgenschloss ist die Kunstwerkstatt der Fürstin Nova Silesia zu finden. Weiter Infos erhalten Sie bei der Gemeinde Pleinfeld oder hier.

 

Schloss Spielberg

Eine weiteres Höhenschloss ist auf einem Bergsporn am Rand von Spielberg/Gnotzheim zu finden. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist mehrfach von diversen Besitzern erweitert und umgebaut worden, sodass sie verschiedene zeitgeschichtliche Bauweisen aufweist. Zur Zeit befindet sich die Burg im Besitz des Künstlers und Bildhauers Ernst Steinacker, der sie als modernes Kunstschloss der Öffentlichkeit zugänglich macht und seine Arbeiten dort präsentiert.

Eine Besichtigung des Skulpturengartens ist jederzeit möglich, auch das Innere des Schlosses lässt sich zu den Öffnungszeiten besichtigen. Diese und alles weitere über das Schloss Spielberg erfahren Sie hier.

Burgruine und Stadtschloss Treuchtlingen

Die Burgruine aus dem 12. Jahrhundert im Zentrum von Treuchtlingen liegt über der Stadt auf einem Berg. Das dazugehörige Renaissanceschloss, dessen Kern ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert stammt, aber erst im 15. Jahrhundert zum Schloss ausgebaut wurde, befindet sich im Stadtzentrum von Treuchtlingen. Im Inneren des Schlosses sind unter anderem Stuckarbeiten und Prunkräume zu besichtigen. In einem Museum gegenüber dem Schloss ist das Heimatmuseum untergebracht. Hier liegen mittelalterliche Funde wie Ritterhelme, Werkzeug, Schmuck, Alltagsgegenstände und Waffenteile aus. Sie wurden bei den Ausgrabungen im Jahr 1989 gefunden. 

Alle paar Jahre glänzt die Burg Treuchtlingen mit dem Highlight des Jahres: Dem Treuchtlinger Burgfest. In die Zeit des 15. Jahrhunderts zurückversetzt, findet auf dem Burggelände ein mittelalterliches Treiben mit bekannten Musikgruppen und Menschen statt.

Im Schloss finden Führungen nach Vereinbarung statt (Tel. 0 91 42 – 2 02). Die im Zweiten Weltkrieg entgültig zerstörte Burgruine kann jederzeit besichtigt werden, da sie frei zugänglich ist.

Schloss Wald

Nahe der Burg Wald, an der der sagenhafte Eppelein von Gaillingen sein schicksalshaftes Leben als Raubritter führte, liegt in südlicher Richtung das noch junge Schloss Wald. Das Schloss aus dem 18. Jahrhundert gehört zur Stadt Gunzenhausen Gunzenhausen und ist ein Nachfolger der zweimal erbauten und wieder zerstörten Vorgängerschlösser aus dem Mittelalter. Von der mittelalterlichen Burg aus dem 13. Jahrhundert ist heute nichts mehr zu sehen. Auf dem Gelände, auf dem sie einst stand, befindet sich heute eine Obstwiese. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden.

Festung Wülzburg

Östlich der Stadt Weißenburg findet man die sehr gut erhaltene Artilleriefestung Wülzburg aus dem 16. bis 17. Jahrhundert. Entstanden ist sie aus einer Benediktinerabtei des 11. Jahrhunderts auf einer 650 Meter hohen Bergkuppe. Nachdem die Festung dem Dreißigjährigen Krieg erfolgreich trotzte, brannte sie 1634 aus. Grund dafür soll das brennende Fett in einer Pfanne der Köchin gewesen sein. Die Renaissanceburg gilt als Baudenkmal mit nationaler und einzigartiger Bedeutung. Den Grundriss der Wülzburg bildet ein fast regelmäßiges Fünfeck, ein Pentagon.

Der Innenhof ist frei zugänglich und von außen kann die Burg jederzeit besichtigt werden. Führungen im Inneren finden von Ostern bis in den Oktober statt. Gruppen müssen vorher angemeldet werden. Weitere Infos lesen Sie hier.

Residenz Ellingen

Das Barockschloss in Ellingen stammt aus dem frühen 12. Jahrhunert. 1216 gehörte es dem Deutschen Orden und wurde zum wichtigsten Sitz aller Deutschordensitze in Franken. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Schloss schwer beschädigt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden sämtliche Räume neu gestaltet und ausgestattet und wieder zur fürstlichen Residenz erhoben.

Zu besichtigen ist das Schloss ganzjährig (außer an Montagen) zu festen Öffnungszeiten. Die Führungen durch die fürstlichen Gebäude mit Intarsienschmuck sowie Tapeten aus Seide und feinsten Papieren, Park und Hofgarten, finden stündlich statt. Im heutigen Schloss befindet sich auch das Museum. Weitere Infos lesen Sie hier.

 

Burgen und Schlösser Landkreis Ansbach

Schloss Ansbach

Am Rande der Stadt Ansbach liegt die ehemalige Residenz der Markgrafen des 15. bis 17. Jahrhunderts: das Schloss Ansbach mit seinem Hofgarten. Der Bau des Schlosses begann 1398 als Wasserburg. Wie die Burg damals aussah, lässt sich heute nicht mehr genau rekonstruieren, da sie in den darauffolgenden Jahrhunderten von ihren jeweiligen Besitzern in großen Teilen umgebaut wurde. Ende des 16. Jahrhunderts bis in das 17. Jahrhundert hinein wurden nacheinander durch verschiedene Bauherren der Südostflügel, Südwestflügel und später der Nordwestflügel angebaut. Erst im Jahre 1840 erfolgte der prunkvolle barocke Innenausbau. Seit 1806 gehört das Schloss zu Bayern und ist heute Sitz der mittelfränkischen Regierung.

Im Obergeschoss des Schlosses sind 19 Schauräume zu besichtigen, unter anderem das Gobelinzimmer, das Jagdzimmer, das Audienzzimmer oder auch das Spiegelkabinett und das Schlafzimmer. Doch auch Gästezimmer für die damaligen herrschaftlichen Besucher und die Zimmer der Dienerschaft vermitteln ein eindrucksvolles Bild aus der Zeit der Markgrafen.

Der Hofgarten mit Orangerie liegt südwestlich vom Schloss. Er wurde von Gideon Bacher zum Ende des 16. Jahrhunderts geschaffen. 1729 vollendete die Markgräfin Christiane Charlotte die Umgestaltung. So geht der französische Einfluss in der Gestaltung auf ihr Geheiß zurück. Wer heute durch die Doppelallee und über die Wege im Hofgarten geht, kann sich ziemlich sicher sein, dass manch fürstlicher Fuß diese vor ihm gegangen ist. Und sicher wuchsen auch damals schon diverse Rosensträucher und Heilkräuter im Hofgarten.

Zur Residenz gehören noch einige weitere sehenswerte Bauten, die in unmittelbarer Nähe erstellt wurden. Dazu gehören die markgräfliche Kanzlei, das Prinzenschlösschen und die Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus. Hier finden sich die Gräber der fränkischen Hohenzollern. Am Kasper-Hauser-Platz nahe der Johanniskirche gewinnt man tiefere Einblicke in die Zeit der Markgrafen im Ansbacher Markgrafenmuseum.

Einige der prunkvollen Räume können für Events, Tagungen und Veranstaltungen gemietet werden. Außerdem befinden sich in der Orangerie ein Restaurant und ein Hotel.

In der Regel ist die Residenz ganzjährig (außer an Montagen) zu besichtigen. In den Sommermonaten sind die Öffnungszeiten von 9 bis 18.00 Uhr, von Oktober bis März von 10.00 bis 16.00 Uhr. Wegen laufender Renovierungs- und Erhaltungsarbeiten muss damit gerechnet werden, dass der eine oder andere Saal gerade nicht besichtigt werden kann. Es finden stündlich Führungen statt. Weitere Infos und Bilder finden Sie hier.

Schloss Dennenlohe

Weithin bekannt ist der größte Rhododendronpark Deutschlands am Schloss Dennenlohe, der Jahr um Jahr Tausende von begeisterten Besuchern anzieht. Obwohl schon seit dem 14. Jahrhundert in Urkunden erwähnt, gehört das Schloss – so wie es sich heute präsentiert – zu den jüngeren Bauten und wurde ab 1739 von Leopoldo Retty komplett neu erbaut. Nach und nach wurde der Hauptbau um Pavillons, Stallgebäude, Torhäuschen, sowie Back- und Waschhäuser erweitert. In den Jahren 1802 bis 1825 befand sich das Schloss in Besitz des Grafen von Pappenheim und auch heute noch wird es in adligem Namen geführt.

Die Familie der Freiherren von Süßkind kaufte das Schloss 1990 und renovierte Schloss und Kapelle in neunjähriger Bauzeit. Dabei blieben die meisten Innenräume wie Küche, herrschaftliche Wohnräume und die Räume der Dienerschaft erhalten. Das Schloss selbst ist für die Öffentlichkeit nicht zu besichtigen. Es stehen aber Räume für private Veranstaltungen und Hochzeiten zur Verfügung. Der Schlosspark hingegen ist eine beeindruckende gärtnerische Anlage, die jährlich erweitert wird und in der regelmäßig Führungen stattfinden. Alle weiteren Infos zum Schloss Dennenlohe lesen Sie hier.

Schloss Bruckberg

Zwischen Nürnberg und der Stadt Ansbach liegt der Ort Bruckberg mit seinem herrlichen Barockschloss. Seit 1892 ist das Schloss Zuhause für Menschen mit Behinderung und wird von der Diakonie Neuendettelsau genutzt.

Vom 13. bis 15 Jahrhundert war Schloss Bruckberg Sitz verschiedener Markgrafen. Einer der Letzten, der hier aufgewachsen ist, ist der „wilde“ Markgraf Carl Wilhelm Friedrich. Allerdings ließ seine Mutter die Burg Anfang des 17. Jahrhunderts abbrechen und an gleicher Stelle ein wesentlich größeres Schloss errichten.

Das Schloss trägt heute die Handschrift des Baumeisters von Zocha. Zeigt sich also im klassizistischen Spätbarock, der im Landkreis Ansbach überall zu finden ist. Da das Schloss an einem Hang erbaut wurde, weist es auf der Gartenseite eine geringere Höhe auf. Im prächtigen Festsaal kann man heute wie damals seine Hochzeit im großen Stil genießen. Weitere Infos lesen Sie hier.

Burg Colmberg

Urkundlich wurde die Burg Colmberg, die zwischen Ansbach und Rothenburg zu finden ist, schon 1269 erwähnt. Damaliger Besitzer war Graf Friedrich von Truhendingen. Er verkaufte die Burg 1318 an den Burggraf Friedrich IV. von Nürnberg. Vermutlich hat Friedrich der VI. zu Beginn des 14. Jahrhundert den Ausbau im spätgotischen Stil veranlasst. Von 1806 bis 1880 befand sich die Burg durch Eroberung im bayerischen Besitz. Das Land verkaufte die Burg letztlich an einen Würzburger Kaufmann. Auch heute ist die Burg im Privatbesitz. Besitzer ist die Familie Unbehauen, die die Burg zu einem Hotel umbaute.

Wie bei fast allen Burgen und Schlössern, kann man auch in der Burg Colmberg sehr schön erkennen, wie über die Jahrhunderte immer wieder verschiedene Gebäudeteile an- und umgebaut wurden. Da sie der langen Zeit kaum einem ruinösen Verfall preisgegeben war, ist die Burg sehr gut erhalten und gehört mit zu den bedeutendsten Burgen im Landkreis Ansbach. Die Burg ist umgeben von einem Ringwall, auf dem im späten Mittelalter die Waffen zur Verteidigung bereitstanden.

Die herrliche Burg bietet Heiratswilligen die Möglichkeit, sich sowohl standesamtlich als auch kirchlich trauen zu lassen. Die angeschlossene Gastronomie mit Hotel sorgen für ein eindrucksvolles fürstliches Ambiente. Weitere Infos finden Sie hier.

Burg bzw. Schloss  Herrieden

Am Ortsrand von Herrieden im Landkreis Ansbach liegt die Stadtburg bzw. das Schloss aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Mitsamt ihren Befestigungsanlagen ist sie Teil der historischen Stadtkerns von Herrieden.

Erwähnt wird die Befestigungsanlage bereits 1122, man hat aber bis heute keine Überreste gefunden. Vorhanden sind die Reste einer Anlage aus der Zeit, in der die Burg durch König Ludwig von Bayern 1316 zerstört wurde. Nach dem Neuaufbau wurde sie bereits 1490 durch ein verheerendes Feuer erneut zerstört. Im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) wird Burg bzw. Schloss Herrieden als Fluchtburg genutzt. 1686 erfolgt der Umbau des Herrieder Schlosses in eine fürstbischöfliche Brauerei; erst im Jahr 2000 wird der Brauereibetrieb eingestellt. Im Jahr 2009 wird das eindrucksvolle Gebäude von der Stadt Herrieden erworben, woraufhin im Jahr 2015 der Umbau in ein Kunst-, Kultur- und Kongresszentrum durchgeführt wird.

Ruine Leonrod

Erbaut an einem Weiher ist die Burg des Adelsgeschlechts Leonrod aus dem 13. Jahrhundert nur noch als Ruine vorhanden. Da sie äußerst baufällig ist, ist ihre Begehung nur auf eigene Gefahr möglich. Bei einem Brand im Jahre 1651 wurde die Burg fast vollständig zerstört.

Die Ruine liegt abseits; die Natur hat sich bereits zurückgeholt, was ihr einst genommen wurde. Wer wilde Romantik mag, sollte einen Wanderung zur Ruine Leonrod unternehmen und den wilden Bewuchs auf sich wirken lassen.

Festung Lichtenau

Die Festung Lichtenau beeindruckt bereits enorm, wenn man in Lichtenau nur mit dem Auto unterwegs ist. Sofort möchte man anhalten, und die Festung der Freien Reichsstadt Nürnberg gegen den Markgrafen von Ansbach, genauer ansehen. dies ist auch problemlos möglich. Die Außenanlagen können tagsüber jederzeit besichtigt werden; für Führungen im Inneren der Burg ist eine Anmeldung erforderlich.

Die Kriege im 14. und 15 Jh. spielten der Burg so übel mit, dass ein kompletter Neubau erforderlich war. Nach Fertigstellung im Jahr 1607 präsentierte sich die Festung als für damalige Verhältnisse eher unmodern, da man sich nach sehr alten mittelalterlichen Plänen und den vorgegebenen Wassergräben orientierte. Auch die Bauteile, die dem Schutz dienten, waren von ihrer Funktion her völlig überaltert. So geriet die Burg 1631 fast widerstandslos in die Hände Wallensteins. Später diente die Burg nacheinander als Zuchthaus, Erziehungsanstalt und als Soldatenunterkunft.

Der Heimatverein Lichtenau lädt jährlich zu einem großen Burgfest ein, unter dessen Programm auch die Burg besichtigt werden kann. Seit 1973 (nach aufwendiger Sanierung) ist die Festung Lichtenau eine Außenstelle des Staatsarchiv Nürnberg.

Schloss Schillingsfürst

Wie ein Schloss aus dem Märchen thront das Barockschloss Schillingsfürst hoch oben auf der Frankenhöhe. Im Mittelalter als Burg erbaut, wurden die Gebäude etliche Male durch Brand und Kriege zerstört und wieder aufgebaut. Erst 1740 entstand mithilfe des Baumeisters Remy de la Fosse ein Neubau als Schloss, das sich dem Besucher in drei Etagen präsentiert. Eindrucksvolle Details wie Wachhäuschen und ein Burggraben mit alter Steinbrücke erwarten die Besucher. Das Brunnenhaus, das mit der über einem Kilometer entfernt liegenden mittelalterlichen Barockpumpe gespeist wird wie auch der Wasserturm von 1927, geben einen interessanten Einblick in den Einfallsreichtum der Vergangenheit.

Das Schloss kann im Rahmen regelmäßiger Führungen besichtigt werden. Das gilt auch für die Falknerei des Schlosses, die immer wieder gern die Flugkünste der Falken unter Beweis stellt. Außerdem finden Veranstaltungen wie Konzerte und Klavierabende im Schlosshof statt. Heiratswillige können sich in fürstlichem Ambiente das Ja-Wort geben. Alle weiteren Infos lesen Sie hier.

Schloss Virnsberg

Das Schloss Virnsberg ist ein ganz ausgefallenes Exemplar: Es ist gleichzeitig Höhenburg und Wasserschloss. Die frühesten Daten über die Burg, die aus Vorburg, Hauptburg, Stallungen und Dienstgebäuden besteht, sind aus dem Jahr 1235. Damals gehörte sie den Söhnen König Heinrichs VII, der die Burg bei einer Fehde gegen den Kaiser Friedrich II. abgeben musste. Die Burg ging danach über Schenkungen und Verkauf durch viele Hände. Es wurde umgebaut und angebaut, doch der ursprüngliche Charakter der Burg blieb bis ins 16. Jahrhundert erhalten. Danach floss auch hier der Ansbacher Barockstil in die Baumaßnahmen ein und nahm der Burg seinen wehrhaften Charakter. Eine Schlossanlage entstand.

Nach 1806 gelangte die Burg in Privatbesitz und wechselte wiederum mehrmals den Besitzer, während sie zusehends verfiel. Erst 1966 nahm sich der Käufer Fritz Rang der alten Gemäuer an und sanierte sie, integrierte ein Restaurant und organisierte Fördergelder zum Erhalt der Burg. Heute untersteht die Burg dem Schlossverein Virsberg e.V., der an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat Führungen ab 14.00 Uhr veranstaltet.

Deutschordenschloss in Dinkelsbühl

Das Schloss in Dinkelsbühl stand nicht immer am Ende der Klostergasse. Schon kurz nachdem es um das Jahr 1350 unter der Bezeichnung „Tewtscher Hof“neben dem Spital erbaut wurde, ergab es sich im Rahmen der Stadterweiterung, dass das gesamte Schloss verlegt wurde. Fast dreihundert Jahre wurde das Schloss vom Deutschen Orden genutzt. 450 Jahre später wurde es unter der Regie des Baumeisters Matthias Binder von Grund auf neu aufgebaut.

Heute kann man sich an der Rokkokokapelle mit ihren liebevoll kreierten Stuckarbeiten, des Dinkelsbühler Stuckateur Christian Kurz, ebenso erfreuen wie an der Rocaille-Kartusche oben im Dreieck des Giebels. Die Räume im Inneren werden hauptsächlich von den städtischen Behörden in Dinkelsbühl genutzt.

Burgen und Schlösser Landkreis Roth

Burg Abenberg

Ursprünge der Burg Abenberg stammen bereits aus dem 11. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde die Burg jedoch noch nicht aus Stein, sondern aus Holz gebaut. Erst im 12. Jahrhundert erfolge die Errichtung aus Stein. Wie bei beinahe allen Burgen, wurde auch die Burg Abenberg optisch ständig verändert: Es wurde angebaut und abgerissen. Wie die Optik wechselten auch die Besitzer von Burg Abenberg oftmals. Im Jahr 1982 erwarb die Stadt Abenberg einen Teil der Burg; im Jahr 1984 dann komplett. Ein solches Projekt samt den Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen muss jedoch erst einmal finanziert werden. Aus diesem Grund entstand der Zweckverband Burg Abenberg, der einen Maßnahmenplan schnürte. Ein Museum und der Gastronomiebetrieb lockte fortan Besucher auf Burg Abenberg.

Heute steht die Burg offen. Untergebracht sind unter anderem das Klöppelmuseum und das Haus der Fränkischen Geschichte. Weiterhin beherbergt die Burg ein Restaurant, das Burghotel und ein Tagungszentrum . Jährlich finden auf Burg Abenberg Großkonzerte, Turniere und Festivals statt, sodass die Burg weit über Franken hinaus einen Namen hat. Zu finden ist die Burg auf dem „Galgenberg“ über der Stadt Abenberg.

Auf der Burg gibt es vielfältige Freizeitangebote wie z. B. Ritteressen zu denen in passender Kleidung in die Kellergewölbe eingeladen wird. Wer mag, checkt gleich in das angeschlossen Hotel der Burg ein oder bucht für seine Traumhochzeit das beliebte Trauzimmer. Für Tagungen und Meetings stehen ebenfalls modern eingerichtete Tagungsräume zur Verfügung.

Hotel Burg Abenberg – Restaurant, Tagungen & Events
Burgstraße 16
91183 Abenberg
http://www.burgabenberg.de

Schloss Eysölden

Das vierflügelige, im spätgotischen Stil erbaute Schloss Eysölden bei Thalmässing stammt aus dem 15. Jahrhundert. Festgemacht wird das Datum an dem im Innenhof sichtbaren Fachwerkstil.

Zuvor ist bekannt, dass das Gebäude im 12. und 13. Jahrhundert Sitz der Herren von Eysölden war. Der größte Teil des Schlosses ist noch in ursprünglicher Bauweise erhalten. Lediglich die Wirtschaftsräume wurden umgebaut. Von den ehemals vier Rundtürmen des Kastells sind heute noch zwei auf der Westseite erhalten. Bereits seit Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Schloss als Gastwirtschaft genutzt.

Das Schloss kann jederzeit von außen besichtigt werden. Für Gruppen und Veranstaltungen wird die Schlossschänke auf Vorbestellung geöffnet (Tel. 0 91 73 / 5 37). Es finden auch Veranstaltungen wie z. B. Lesungen im Schloss statt. Weitere Infos und Bilder finden Sie hier.

Burgruine Hilpoltstein

Eine der ältesten Burgruinen findet sich auf einem Sandsteinfelsen bei Hilpoltstein. Seine Überreste gehen auf das 10. Jahrhundert zurück. Älteste bekannte Besitzer sind die adligen Herren von Stein.

Anfang des 17. Jahrhunderts drohte die Burg zu verfallen, da sie unbewohnt war und als Steinbruch genutzt wurde. 1793 kam die Ruine in Privatbesitz. Um sie vor dem endgültigen Verschwinden zu retten, kaufte die Stadt sie auf und sanierte die Burgruine, die mittlerweile zum Landkreis Roth gehört. Während der Sanierungsarbeiten kamen wertvolle geschichtliche Erkenntnisse zu Tage, wodurch das Schicksal der Burg, ihrer Besitzer und Umbauarbeiten, weit in die Vergangenheit zurück verfolgt werden konnten.

Ob es Beweise für den legendären Drachen gibt, der das Haupttor belagert haben soll, um den Burgherrn letztlich in die Hölle zu verschleppen? Vielleicht kann man es herausbekommen wenn man an dem jährlich im Mai stattfindenden Burgfest teilnimmt: „Ritter, Barden, Beutelschneider“. Zumindest wird man dort einigen faszinierenden mittelalterlichen Gestalten wie Hexen, Feuerspuckern und Rittern begegnen. Besonders nachts, wenn die Feuer brennen und die Burg in märchenhafte Lichter getaucht wird, wäre es nicht verwunderlich, wenn sich ein Drachen der Burg nähern würde …

In den Sommermonaten frei zugänglich. Aktuelle Termine zu Führungen und Veranstaltungen im Rahmen der Burg finden Sie auf der Seite der Stadt Hilpoltstein. Weitere Infos lesen Sie hier.

Schloss Mörlach

Das Schloss Mörlach wurde 1584 von Max Kötzler als Herrensitz erbaut. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel errichtete Carl von Imhoff 1775 auf den Mauern des Herrensitzes das Schloss Mörlach im Rokkokostil. Es wird erzählt, dass er die dafür nötigen Geldmittel durch den Verkauf seiner Frau nach Indien beschaffte. Mit seiner zweiten Frau lebte er nur zehn Jahre auf Schloss Mörlach, dann war das Geld dank eines großzügigen Lebensstils verbraucht. Wieder wechselte das Schloss die Besitzer mehrmals. Heute ist es nach umfangreicher Sanierung in Privatbesitz und von außen zu besichtigen.

Nach Anmeldung und Absprache kann das Schloss für Feiern mit bis zu 100 Personen gebucht werden /Tel. 0 91 74) 91 64). Einmal jährlich finden die öffentlichen Kulturtage im Schloss statt.

Burgruine Hofberg

Von der Burgruine Hofberg bei Obermässing sind noch die mittelalterliche Ringmauer um die Burg, ein Wohnbau und das äußere Tor erhalten. Besitzer der Burg wurden schon im 11. Jahrhundert erwähnt. Mangels Erben ging die Burg im 13. Jahrhundert in den Besitz des Deutschen Orden über. Nach blutigen Bauernkriegen und mehrmaligem Besitzerwechsel wurde die Burg als Steinbruch genutzt. Die Ruine liegt malerisch an schönen Wanderwegen und kann jederzeit frei besichtigt werden. Weitere Infos und Bilder finden Sie hier.

Schloss Ratibor

An der Hauptstraße in Roth liegt das Schloss Ratibor im Stil der Frührenaissance. Erbaut im 15. Jahrhundert als Jagdschloss vom Markgrafen Georg van Brandenburg-Ansbach, enthält der Sitz auch mittelalterliche Baustrukturen. Im 17. und 19. Jahrhundert wurde das Schloss mit An- und Umbauten wie Pferdeställen und Kornspeicher versehen.

Das Schloss steht für Besichtigungen von Mitte März bis Ende Oktober zur Verfügung. Gruppen mit Anmeldung. Besonders sehenswert ist der üppig geschmückte Prunksaal mit seinen Gemälden und Stuckarbeiten. Ebenso weitere interessante Exponate aus der Geschichte des Schlosses und des Landstrichs. Außerdem befinden sich im Schloss das Museum der Stadt Roth sowie das Stadtarchiv und die Stadtbücherei.

Burg Wernfels

Heute als Jugendherberge genutzt, findet sich die gut erhaltene Burg Wernfels aus dem 13. Jahrhundert bei Wernfels. Wie die meisten Burgen ging auch dieses Gebäude durch viele Hände, wurde aber zwischendurch besonders vom Bischof von Gemmingen umfangreich saniert. Im 19. Jahrhundert war eine erneute Sanierung notwendig, die vom Eigentümer Louis Braun (Kunstmaler) durchgeführt wurde. So ist die Burg Wernfels ein interessanter Baukomplex, in dem sich verschiedene Stilrichtungen von der mittelalterlichen Bauweise bis zu den Fachwerkräumen im Obergeschoss präsentieren.

Die Burg Wernfels ist seit 1925 im Besitz des CVJM und ist Treffpunkt für Tagungen und Reisende und steht mit 180 Betten zur Verfügung. Geboten wird ein umfangreiches Freizeitangebot für Sport und Gesundheit. Bekannt und beliebt sind auch die diversen Feste rund um die Burg. Mehr Infos hier. 

Buchempfehlung „Burgen und Schlösser in Mittelfranken“

Wer von den schönen Burgen in Mittelfranken nicht genug bekommen kann, dem empfehlen wir das Buch „Burgen und Schlösser in Mittelfranken“ von Daniel Burger und Birgit Friedel. Erschienen im ars vivendi Verlag. ISBN 3-89716-379-9.

Die versierten Autoren, die selber Archäologen sind und sich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt haben, präsentieren in diesem Buch gut 100 Schlösser, Burgen und Ruinen, die sich allein in Mittelfranken finden. Sehr anschaulich und übersichtlich sind die einzelnen Gebäude nach Regionen zusammengefasst. Zu jeder Burg und jedem Schloss gibt es eine Anfahrtskizze sowie eine tabellarische Kurzinfo für einen schnellen Überblick. Anschließend folgt jeweils eine sehr genaue Beschreibung über den Baustil, über die Entstehung der Anlagen, die Nutzung, die Besonderheiten und teilweise recht kurzweilige Anekdoten über die Bewohner, der jeweiligen Schlösser und Burgen.

Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet, enthält eine Fülle an geschichtlichen und bautechnischen Informationen. Die einzelnen Beschreibungen sind unterhaltsam verfasst und mit vielen praktischen Tipps zu Öffnungszeiten und Besichtigungsmöglichkeiten ausgestattet. Diverse Fotos und Grundrisse geben einen Vorgeschmack auf die schönen alten Gemäuer. Das Buch ist bestens geeignet, um sich auf eine Burgenrundfahrt vorzubereiten oder um es während der Besichtigungen in der Jackentasche griffbereit zu haben.

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